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sense - smart eHealth solutions


ITH icoserve - der Spezialist für Gesundheitsvernetzung

Durch Spezialisierung, zunehmende Multimorbidität und steigende Lebenserwartung, stark ansteigende Datenmengen und der damit verbundenen Kostenexplosion im medizinischen Bereich sind die Gesundheitsdienste-Anbieter angehalten, neue Kommunikationswege zur Verbesserung der interdisziplinären und trans-sektoralen Zusammenarbeit zu beschreiten. Der Bürger wird gestärkt und rückt in den Mittelpunkt der medizinischen Versorgung. Unser Team rund um sense - smart ehealth solutions (vormals health@net) hat diese Trends schon früh erkannt und arbeitet seit 2002 erfolgreich an der Umsetzung eines IHE-konformen, institutions-übergreifenden, hochsicheren Netzwerkes zum Austausch medizinischer Daten. Dabei werden die Daten dezentral in den jeweiligen Institutionen gehalten, was nicht nur die Datensicherheit des Systems entscheidend erhöht, sondern auch die Eigenständigkeit und den Schutz bereits getätigter Investitionen der Gesundheitsdienster-Anbieter stärkt. Behandlungsrelevante Befunde können von berechtigten Personen einfach und standortunabhängig eingesehen werden, sobald sie vom Ersteller freigegeben wurden.

Hintergrund

Die sense Vernetzungsinfrastruktur entstand aus der Überlegung heraus, medizinische Daten am richtigen Ort, zur richtigen Zeit und für berechtigte Personen verfügbar zu machen. Basierend auf realen medizinischen Anwendungsfällen sollten damit die Kooperation im Gesundheitsbereich wesentlich erleichtert und verbessert werden, und somit nicht nur Kosten gesenkt und Effizienz gesteigert, sondern auch die Sicherheit für den Patienten bzw. Bürger durch Vermeidung medizinisch nicht notwendiger Mehrfachuntersuchungen erheblich erhöht werden.

Konzept

Nach systematischer Analyse und Evaluierung verschiedener Informationssystemarchitekturen (Client-Server Lösungen, Peer2Peer, GRID-basierte Ansätze) wurde ein hybrider Ansatz, bestehend auf zentralen und dezentralen bzw. föderalen Teilsystemen entworfen. Das Konzept der verteilten elektronischen Gesundheitsakte, das sich (neben anderen) wesentlich auf das IHE Integrationsprofil XDS (Cross Enterprise Document Sharing) stützt, erlaubt eine dezentrale, verteilte Speicherung von medizinischen Daten am Ort des Entstehens.

Datenschutz und Datensicherheit

Datenschutzrechtlich erfüllt sense alle gesetzlichen Voraussetzungen. Der sense Datenaustausch ist von der österreichischen Datenschutzkommission als mustergültig bezeichnet worden. Unsere Produkte protokollieren sämtliche Interaktionen mit beteiligten Systemen. Sichere Authentifizierung und verschlüsselte Datenübertragung, sowie modernste Sicherheitstechnologien basierend auf digitalen Zertifikaten kommen dabei zum Einsatz. Ein weiterer Sicherheitsbaustein von sense ist das so genannte „Role Based Access Control“ Prinzip. Dabei werden aufgrund von vorher festgelegten Benutzerprofilen die Zugriffsberechtigungen gesteuert. Damit bleibt die Anwenderfreundlichkeit erhalten und man erreicht trotzdem ein äußerst hohes Maß an Datensicherheit.

Abb.: Schematische Darstellung der sense Systemarchitektur am Beispiel zweier eigenständiger Gesundheitsregionen mit jeweils zwei Affinity Domains. Der Datenaustausch erfolgt via XCA Gateways, die eindeutige Identifikation von Patienten innerhalb der Gesundheitsregion mittels hierarchischer Patientenindices, zwischen den Gesundheitsregionen mittels lateraler Patientenindices. Jede Gesundheitsregion kann aus 1..n XDS Infrastrukturen (Affinity Domains) bestehen.
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